Polizeiinspektion 24 in München

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Abbildungen:

Foto 1    Innenhof mit Granitkleinpflaster belegt
Foto 2    Blick in den Innenhof vom Nebengebäude
Foto 3    Entrauchungsschlote der Schiessanlage
Foto 4    "Inklination" von Paul Fuchs (schwarzes Rundeisen Höhe ca. 24 m)
Foto 5    Zentralstein ø 2 m aus Serpentin
Foto 6    Extensiv begrünte Dachfläche des Nebengebäudes

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Beschreibung:

Seit den 70er Jahren wurde für den Stadtteil Neuperlach ein geeigneter Standort für eine Polizeiinspektion gesucht. Am Adenauerring 31 konnte nach einer Flächennutzungsplanänderung ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Die Objektplanung wurde vom Landbauamt München 1988 begonnen. Baubeginn war im Jahre 1995. Die Fertigstellung erfolgte 1997.

Die Anlage besteht aus einem 4-geschossigen Hauptgebäude und einem 1-geschossigen Nebengebäude. Beide Gebäude sind durch Mauern verbunden um einen Hof gruppiert. Das Dienstgebäude baut sich konzentrisch um einen Kreismittelpunkt auf. Dieser wurde durch einen Zentralstein markiert. Von dort aus entwickeln sich Pflastermuster mit Beeten aus geschnittenem Buchsbaum um sich in der Vertikalen in der Fassadenteilung fortzusetzen.

Das Nebengebäude erhielt eine extensive Dachbegrünung in zweischichtiger Bauweise aus rein mineralischem Substrat. Flächige Sedumansaaten wurden durch eingestreute Inseln aus Kräutern und Gräsern mit Kleinballen aufgelockert.

Der Haupteingangsbereich am Adenauerring wurde grosszügig und freundlich gestaltet, und als Ergebnis eines Kunstwettbewerbes mit der "Inklination" (Verkörperung von Schutz, Bewachung und Ausgleich) von Paul Fuchs akzentuiert. Die Basis aus 5 Natursteinblöcken in ihrer Herkunft aus den 5 Erdteilen stammend, ist ein Symbol der gesellschaftlichen Symbiose und multikulturellen Gesellschaft. Es wurde bei der Auswahl besonders die städtebauliche Fernwirkung gewürdigt.

 

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